
Klinker im Cottage-Stil
Der Weg zum Traumhaus ist manchmal kurvig. „Wir hatten ein modernes Haus mit Putz vor Augen, aber während der Planung …
Inka und Timo haben einiges erlebt, wenn es ums Bauen geht: Monatelang haben sie ihr erstes gemeinsames Haus, einen großzügigen Altbau im Zentrum von Emden, saniert. Doch als alles fertig war, fehlte der Familie etwas Entscheidendes: Das Zuhause-Gefühl.
Also fingen sie noch einmal von vorne an …
Heute stehen Inka und Timo mit ihren beiden Jungs vor ihrem modernen Giebelhaus in einem grünen und familienfreundlichen Wohngebiet. Sie haben sich hier ein Zuhause geschaffen, in dem alles genau so ist, wie es zu ihrem Leben passt: Klare Architektur mit offenem Wohnkonzept, eine Galerie und große Fensterflächen.
„Unser voriges Haus war wunderschön: Altbau, hohe Decken, Eichenparkett – aber es war uns tatsächlich zu groß, wir haben uns darin richtig verloren“, erzählt Inka. Auch die zentrale Lage in der Stadt war nicht optimal: Es fehlte der Familie das nachbarschaftliche Zusammensein, das im Alltag den großen Unterschied macht. „Timo und ich sind beide in einer Wohnsiedlung aufgewachsen und haben es geliebt. Der Wunsch, dass unsere Kinder auch einfach vor die Tür gehen und dort mit Gleichaltrigen spielen können, wurde immer größer“, erinnert sich Inka. Als sie davon hören, dass ein neues Baugebiet am Stadtrand von Emden freigegeben wird, zögern sie nicht und wagen den Neustart.
„Wir haben uns dieses Mal bewusst für das schlüsselfertige Bauen entschieden, weil wir bei unserer Altbausanierung doch einige Probleme mit der Abstimmung hatten. Am Ende musste sich mein Mann um alles kümmern. Das war sehr zeitintensiv und extrem anstrengend für die ganze Familie“, erinnert sich Inka. „Bei unserem Neubau lief das komplett anders“, beschreibt Timo die Zusammenarbeit mit Terfehr. „Unser Bauleiter Jörg Olker hat mich immer direkt über alles informiert. Ich wusste genau, wann was gemacht wurde und er war immer erreichbar. Ich konnte ihm auch nachts um 3 Uhr eine Idee aufs Handy schicken, die dann umgesetzt wurde. Das lief richtig gut.“
Die Inspiration für das neue Haus mit großen Fensterflächen und beidseitigen Flachdachgiebeln bekamen Inka und Timo bei einem Spaziergang durch das neue Wohnquartier an der Groninger Straße in Leer. „Wir sind beide direkt vor einem Haus stehengeblieben und wussten: Das war es! Mit klaren Linien, modern und einem schönen Stein – wir haben uns sofort darin wiedergefunden“, erzählt Timo von dem Ausflug. „Ich habe spontan geklingelt und mich bei den Bewohnern erkundigt, mit welchem Bauunternehmen sie gearbeitet haben und was das für ein Fassadenstein ist, der uns besonders gut gefallen hat. So sind wir bei Terfehr gelandet. Wir haben uns den Katalog angesehen und uns von Bauberaterin Wiebke Garrels-Wösten alles genau erklären lassen. Beim Termin mit der Planungsabteilung hat uns Rüdiger Nagel dann schnell am Computer gezeigt, wie unser Haus aussehen könnte. Er hat sofort erfasst, was wir wirklich wollten“, beschreibt Timo den Planungsprozess.
„Mir war wichtig, dass ich ein Büro im Erdgeschoss habe, da ich nachmittags oft zu Hause arbeite. Ich möchte nah am Leben sein, am Garten, wo die Kinder sind und natürlich an der Kaffeemaschine“, lacht Inka. Viele Details konnten sie individuell umsetzen: übergroße Fenster mit modernen Rahmen, eine begehbare Ankleide neben dem Schlafzimmer und ein luftiger Raumtrenner aus Holzlamellen, der für eine warme Atmosphäre sorgt. Der Bau verlief für die Familie reibungslos. „Das Team war einfach so nett. Und es war schön, dass sich auch Gerrit Terfehr persönlich gemeldet hat, um zu fragen, ob alles gut läuft“, erzählt Timo. Das schönste Erlebnis für die Familie war, als die Kinder zum ersten Mal im Obergeschoss standen und sofort wussten, welches Zimmer ihnen gehört. „Da hatte man das Gefühl, dass alles zusammenpasst.“
Ein Design-Highlight gibt es in dem modernen Haus noch: „Mir war von Anfang an klar, dass in dem hohen offenen Giebel eine große Statement-Leuchte hängen muss“, erzählt Timo, der die skulpturale Pendelleuchte aus Italien schließlich in einem Concept-Store in Hannover gefunden hat. „So schön und freundlich es hier bei Tageslicht wirkt: Ihr müsst das Haus abends mit Beleuchtung sehen! Wir werden schon von unseren Nachbarn darauf angesprochen – und wenn ich unsere Adresse beschreibe, sagen alle nur: Ah, das Haus mit der krassen Lampe.“
Der Wunsch nach einem lebendigen Wohnquartier hat sich erfüllt. „Es ist hier genauso trubelig, wie ich es aus meiner Kindheit kenne“, sagt Inka. „Viele Familien sind im gleichen Lebensabschnitt – jeder hat seine Freiheit, und wenn die Kinder glücklich sind, sind es die Eltern auch.“ Vom Schreibtisch aus sieht sie, wie die Kinder im Garten spielen und Katze Lemmy durch die Nachbarschaft streift. „Das ist Glück.“ Und der Garten selbst? Der wird das nächste Projekt. Timo sammelt bereits Ideen in seiner Garten-App. Es wächst – so wie es sein soll.
Heute stehen Inka und Timo mit ihren beiden Jungs vor ihrem modernen Giebelhaus in einem grünen und familienfreundlichen Wohngebiet.
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